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Ist die ambulante Pflege in Düsseldorf wirklich gut gewährleistet?

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Gemäß dem Demografie-Monitoring Bericht ist Düsseldorf im Zeitraum 2013 bis 2018 von 613.446 Einwohnern um 28.858 auf 642.304 Einwohner angewachsen. Den größten Anteil, nämlich 16.157 Personen, machte dabei die Altersgruppe ab 50 Jahre aus. Von den insgesamt 642.304 Einwohnern sind 250.516 Düsseldorfer 50 Jahre alt und älter. Die 642.304 Einwohner wohnen in 358.154 Haushalten; 193.351 in Einpersonen-Haushalten.

Mitte März berichtete die Presse, dass AWO und DIAKONIE in Niedersachsen damit drohen, aus der ambulanten Pflege auszusteigen, da die zu zahlendne Tariflöhne nicht berücksichtigt werden würden.

Dies nahm die Ratsfraktion Tierschutz FREIE WÄHLER zum Anlass, in der nächsten Ratsversammlung die Verwaltung zu fragen, erstens, welche konkreten Vorkehrungen die Verwaltung der Landeshauptstadt Düsseldorf im Bereich der gesicherten, verlässlichen Durchführung ambulanter Pflege bereits getroffen hat, damit die auf die Hilfe angewiesenen Personen in Düsseldorf sich auch in den nächsten Jahren keine Angst um ihre Versorgung machen müssen, zweitens, wenn die Sorgen von AWO und DIAKONIE in Niedersachsen so oder ähnlich auch auf Düsseldorf übertragbar und somit berechtigt wären, was unternimmt die Stadt, um die Bezahlung der Tariflöhne sicherzustellen und drittens, was wurde, angesichts dessen, dass Düsseldorf wächst, weiter wächst und die Einwohner auch immer älter werden schon tatsächlich getan bzw. befindet sich konkret in Planung oder Umsetzung, damit auch die Älteren und Kranken möglichst lange ambulant zu Hause gepflegt werden können?

Ratsherr Dr. Ulrich Wlecke: „Die Themen Alter, Krankheit und Pflege bewegen die Menschen. Wenn in Düsseldorf rund 39% der Bevölkerung 50 Jahre und älter sind und wenn Träger ambulante Pflege in Niedersachsen nicht mehr gewährleisten können, dann möchten ich und meine Fraktion wissen, wie Düsseldorf darauf vorbereitet ist bzw. reagiert.

Wie bekannt, wurde ich vor vier Jahren plötzlich und unerwartet mit diesen Fragen persönlich konfrontriert. Mit viel Willen, Disziplin und Unterstützung konnte ich mich ins Leben zurückkämpfen. Damit dies auch anderen grundsätzlich möglich ist, müssen die Voraussetzungen vorhanden sein. Damit dies sowohl in Düsseldorf, als auch in Deutschland und Europa möglich ist, muss Politik die richtigen Rahmenbedingungen setzen. Auch deshalb setze ich mich dafür, auch als Spitzenkandidat zur Europawahl 2019 der GRAUEN PANTHER ein.“

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