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Marathon Düsseldorf 2019 – Einflussbereich der Landeshauptstadt Düsseldorf nicht groß genug

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Am 28. April 2019 fand der Düsseldorf Marathon statt. Neben vielem Erfreulichem und Gelungen gab es auch Schatten.

Deshalb fragte die Ratsfraktion Tierschutz FREIE WÄHLER die Verwaltung, warum es zu diversen Mängeln, wie z.B. Halbmarathon startet später, Laufzeiten nicht bekannt, Mängel im Livestream, bei Twitter und Facebook, etc. kam, welche Konsequenzen gezogen werden und wie die Sportstadt Düsseldorf dem Veranstalter helfen kann, damit nächstes Jahr die Mängel abgestellt werden, damit Düsseldorf weltweit als das gesehen wird, was sie ist, nämlich Sportstadt.

Stadtdirektor Hinztsche antwortete, dass„die beschriebenen (angeblichen) Mängel im Ablauf des Marathons Sache des Veranstalters, der rheinmarathon Düsseldorf GmbH sind und nicht im Einflussbereich der Landeshauptstadt Düsseldorf liegen, dass die Betreuung der Marke „Sportstadt Düsseldorf“ bei der Stadttochter D.LIVE liegt und die Entwicklung des Marathons auch durch den sog. Marathon-Beirat begleitet wird, der mehrmals im Jahr tagt und aus dem Veranstalter, der D.LIVE (Sportstadt Düsseldorf), dem Stadtsportbund und anderen Sportfachleuten besteht.“

Chomicha El Fassi, Vorsitzende der Ratsfraktion Tierschutz FREIE WÄHLER: „Ach so, na dann ist ja alles schön. Die Mängel sind angebliche Mängel. Der Einflussbereich der Landeshauptstadt ist nicht weitreichend genug. Die Verantwortung liegt beim Veranstalter oder bei D.LIVE oder beim Marathon-Beirat oder bei sonst wem.

Titelsponsor des Marathons ist die Metro, Hauptsponsor ist die Sportstadt Düsseldorf, Premium-Sponsor ist der Flughafen Düsseldorf, Förderer sind die AWISTA, die Stadtsparkasse, die Stadtwerke Düsseldorf und andere, aber die Landeshauptstadt Düsseldorf hat nicht genügend Einfluss – ja nee, is klar!

Wenn man heute bei sportstadt-duesseldorf.de das Impressum aufruft, kann man unter Geschäftsführer die Namen Burkhard Hintzsche und Michael Bril und unter Vorsitzende des Aufsichtsrats den Namen Helga Leibauer lesen.

Auch in den Aufsichtsräten des Flughafens, der AWISTA, der Sparkasse, der Stadtwerke sind Vertreter der Düsseldorfer Politik und Verwaltung gut vertreten.

Wenn der Marathon in Düsseldorf ohne Mängel abläuft, waren alle immer mit dabei und sind Gewinner. Wenn es nicht ganz so gut läuft, sind die anderen verantwortlich und man selber habe nicht genügend Einfluss. Genau das wollen die Marathonläufer und die Zuschauer nicht hören!“

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