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Förderschülertransport in Düsseldorf hoffentlich kein Problem mehr

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Nach unserer Anfrage hoffentlich kein Problem mehr:

Im Juni wurde bekannt, dass die extreme Hitze in Bussen den Düsseldorfer Förderschülern sehr zu schaffen machte. Es wäre so heiß, dass die mitfahrenden Schüler völlig erschöpft und fertig wären, wenn sie nach einer Stunde Fahrzeit oder mehr endlich aussteigen dürften. Die Schulpflegschaftsvorsitzende habe die Beschwerden gesammelt.

Deshalb fragte die Ratsfraktion Tierschutz FREIE WÄHLER in der letzten Sitzung des Schulausschusses, was außer der Bereitstellung von zusätzlichen Getränken die Verwaltung der Landeshauptstadt Düsseldorf unternommen hat, um die Hitzeprobleme beim Schülertransport schnellstmöglich abzustellen, was unternommen wird, wenn das befördernde Unternehmen zu einer schnellen, vollumfänglichen und sachgerechten Problemlösung nicht in der Lage ist und welche, möglicherweise auch präventiven Maßnahmen die Verwaltung der Landeshauptstadt Düsseldorf beschlossen hat, damit Schüler und ihre Eltern sich nicht über fehlende Klimatisierung, kaputte Gurte, veraltete Fahrzeuge oder andere, zu bemängelnde Herausforderungen klagen müssen.

Die Verwaltung teilte mit, dass sie das Beförderungsunternehmen gebeten hatte, Busse mit funktionierenden Klimanalgen einzusetzen. Zum Schuljahresbeginn 2019/20 wurden die Befördrungsleistungen mit funktionierenden Heizungen bzw. Klimaanlagen ausgeschrieben, so dass davon auzugehen ist, dass Probleme in der beschriebenen Art in Zukunft nicht mehr auftreten.

Bei der neuen Ausschreibung wurden auch Qualitätskreterien wie z.B. die Kommunikation mit den Eltern, dem Umgang mit Fahrzeugausfällen, die Höchstfahrzeit je Schüler auf maximal 90 Minuten pro Tag, also für die Hin- und Rückfahrt zusammen sowie die Kapazität der im Bus Mitfahrenden klar geregelt.

„Nicht zuletzt führt die Schulverwaltung regelmäßig Vor-Ort-Kontrollen durch und steht mit den Busunternehmen im regelmäßigen Austausch.“

Ratsherr Dr. Ulrich Wlecke, Ratsfraktion Tierschutz FREIE WÄHLER: „In den Sommern 2018 und 2019 haben wir alle festgestellt, wie es uns angesichts der Hitze schwerer viel, unsere Aufgaben zu erfüllen. Wie muss es einem dann ergehen, wenn man auf dem Weg zur oder von der Förderschule unter unerträglichen Zuständen leiden musste.

Aufgrund persönlichem Erleben kann ich als mittlerweile auch eingeschränkte Person nur hoffen, dass sich mit Beginn dieses Schuljahres die geschilderten Probleme für immer erledigt haben.“

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