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Bundestag stimmt mit großer Mehrheit gegen Wildtierverbot in Zirkussen

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Skandal:

Im Januar 2019 beantragten die Grünen im Deutschen Bundestag ein Haltungs- und Zurschaustellungsverbot für wildlebende Tiere in Zirkusbetrieben und ein Ende der Zurschaustellung von Affen, Elefanten, Bären, Giraffen, Nashörner, Großkatzen und Flusspferde an wechselnden Orten. Eine Übergangsfrist von 18 Monaten soll bei der Überführung der bereits vorhandenen Tiere in geeignete dauerhafte Quartiere wie etwa Zoos und Tierparke gelten, bevor ein endgültiges Verbot in Kraft tritt.

Am 14. Oktober 2019 fand eine öffentliche Anhörung von Sachverständigen, die sich unterschiedlich äußerten, statt.

Heute hat der Deutsche Bundestag mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und FDP bei Enthaltung von AfD gegen die Stimmen von Bündnis 90/GRÜNE und LINKE der Beschlußempfehlung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft vom 23. Oktober 2019 zugestimmt, eine Wildtierhaltung in Zirkussen in Deutschland jetzt nicht zu beenden.

Claudia Krüger, Vorsitzende der Ratsfraktion Tierschutz FREIE WÄHLER: „Wildtiere gehören nicht in Zirkussen zur Schau gestellt. Heute haben viele Abgeordnete im Deutschen Bundestag gegen die Überzeugung ihrer eigenen Wähler abgestimmt. Und trotzdem werden wir weiterhin dafür kämpfen, dass es ein Haltungs- und Zurschaustellungsverbot für wildlebende Tiere in Zirkusbetrieben geben wird.“

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