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FREIE WÄHLER Düsseldorf für den RRX in Tieferlage, im Trog, im Tunnel

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Der Rhein-Ruhr-Express (RRX) soll den Menschen in Nordrhein-Westfalen, von Aachen bzw. Bonn (Koblenz) über Köln und Düsseldorf nach Duisburg, Dortmund und weiter nach Münster/Osnabrück bzw. Minden und Paderborn (Kassel) eine schnelle, komfortable Alternative bringen.
„Das unter Berücksichtigung von Klima-, Umwelt- und Naturschutz individuelle Verkehre auf die Schiene gebracht werden müssen, ist unbestritten,“ erklärt Torsten Lemmer, Spitzenkandidat der FREIEN WÄHLER
zur Kommunalwahl am 13. September 2020, „aber es müssen alle Gesichtspunkte betrachtet werden.“
Zu diesen Gesichtspunkten merkt Alexander Führer, Spitzenkandidat der FREIEN WÄHLER zur Bezirksvertretung 5 an: „Gemäß veröffentlichten Zahlen kostet das RRX-Projekt drei Milliarden Euro. Eine Milliarde wird für die Züge ausgegeben, eine weitere für Bauarbeiten an Gleisen, Weichen und Stellwerken im gesamten RRX-Netz. Die dritte Milliarde Euro wird ausschließlich im Gebiet der Stadt Düsseldorf verbaut.
Und deshalb, weil Düsseldorf das Nadelöhr des RRX ist, weil alle sieben Linien vom Düsseldorfer Hauptbahnhof über den Flughafen und Angermund weiter nach Duisburg fahren, deshalb ist es gemeinsame Aufgabe des Bauherrn, der Bundesrepublik Deutschland, also allen Steuerzahlern gemeinsam mit dem Generalunternehmer, der Deutschen Bahn, der Düsseldorfer Stadtverwaltung, der Politik und den Düsseldorfer Bürgern, das Bestmögliche in Düsseldorf zu tun.
Wenn beispielsweise zu vorhandenen vier Gleisen zwei zusätzliche gebaut werden, und sich somit die Anzahl der Züge von heute rund 600 auf dann fast 1.000 am Tag – und zwar jeden Tag und jede Nacht – erhöht, dann dürfen 0815-Antworten aus dem letzten Jahrtausend keine Anwendung mehr finden.
Die Würde der in Gleisnähe wohnenden Menschen ist laut Artikel 1 Grundgesetz unantastbar und auch das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit ist zu schützen (Art 2 GG).
Das bedeutet, dass der Auftraggeber des RRX in Düsseldorf die Menschen vor den Auswirkungen des zunehmenden Bahnverkehrs, also vor Lärm, Erschütterungen, Einsatz von Glyphosat und weiterem zu schützen hat. Dies geht nur, wenn die Züge nicht zwischen der vorhandenen Wohnbebauung mit bis zu 200 km/h langdonnern, sondern wenn sie in einer Tieferlage, einem Trog, einem Tunnel eingehaust sind. So verschandeln die Züge nicht das Stadtbild. So kann der oberirdisch gewonnene Platz optimal genutzt werden.
Wie das geht, zeigt nicht nur der Eisenbahntunnel in Offenburg, sondern beispielsweise auch der Hamburger Deckel. Dort wird die A7 eingehaust und Kleingärtner ziehen mit ihren Parzellen oben drauf. Die dann ehemaligen Flächen der Kleingärtner werden für Wohnbebauung genutzt.
Eine solche, ökologische, ökonomische, verkehrspolitisch sinnvolle Lösung ist auch in Düsseldorf möglich, wenn vor allem die Düsseldorfer Politik dies möchte. In den letzten Jahren haben vor allem Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) und seine Ampel-Kooperationspartner im Stadtrat, SPD, GRÜNE und FDP in dieser Hinsicht kläglich versagt. Deshalb wird es Zeit, dass Verkehrspolitik und Stadtentwicklung gemeinsam mit den Düsseldorfer Bürgern gedacht und entschieden wird.
Die FREIEN WÄHLER Düsseldorf sind für den RRX, weil er notwendig ist, weil er sowohl den Pendlern, als auch den Düsseldorfern viele Vorteile bringt. Diese Vorteile dürfen aber nicht zu Lasten derjenigen gehen, die den bisher geplanten RRX-Ausbau dann die nächsten Jahrzehnte ertragen müssen.
Deshalb setzen sich die FREIEN WÄHLER Düsseldorf für die Tieferlage, den Trog, den Tunnel ein.“

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